„Projekt.Schuld“

Eine Auseinandersetzung mit den Auswirkungen der europäischen Staatsschulden- und Finanzkrise in betroffenen Ländern

„Wenn wir als Menschen zusammenhalten, bilden wir eine Gemeinschaft, die so stark ist, dass nichts sie brechen kann, weder Krieg noch Krise.“

Mit diesem Satz aus dem Theaterstück „Projekt.Schuld“ konnten die Schüler der Theatergruppe der Hans-Böckler-Schule Fürth besonders viel Begeisterung schaffen. Das Projekt hat bereits 2015 erfolgreich am Preis für Finanzielle Bildung teilgenommen und setzt sich mit den Auswirklungen der europäischen Staatsschulden- und Finanzkrise in betroffenen Ländern, darunter Griechenland, Spanien, Italien und Portugal, auseinander.
Finanzkrise hautnah.
Um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen, sind die 19 Schüler der Klassen 8 bis 10 mit ihrem Theaterleiter Daniel Winning nach Portugal gereist. Dort erlebten sie die Armut der Menschen hautnah und erfuhren wie belastend es sein kann, mit der Schuld zu leben.
Sie richteten daher in ihrem Stück besonderes Augenmerk auf die Menschen, die unter der Finanzkrise leiden. Im Kontrast stehen existentielle Probleme und Sorgen von Menschen auf der einen Seite und die Probleme der Schüler in Deutschland. Sie stellen dar, welche Rolle Banker, Schuldenberater, die betroffenen Familien mit ihren Schicksalen, Schüler mit ihrer ganz eigenen Wahrnehmung in der (Finanz-)Welt und der Staat spielen. Die Hauptfigur spielt ein Mann, der seine Lebenslage nicht länger erträgt und keinen Ausweg aus der Schuld weiß.
Bei Finanzfragen bekam die Theatergruppe Unterstützung von der damaligen Raiffeisen-Volksbank eG in Fürth.

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